Umzugs-Tagebuch

Wir ziehen um.

Nach etwas mehr als 15 Jahren in der Albert-Roßhaupter-Str. 135 platzen wir mittlerweile aus allen Nähten. Der Spaß hält sich in Grenzen wenn man frühmorgens erstmal eine halbe Stunde Maschinen aus dem Laden karren muss, damit man diesen überhaupt betreten kann.

Unser neuer Standort ab 12.Februar 2018:  Brudermühlstr. 54, 81371 München

Nachfolgend die Chronik unseres Umzugs, von der Schlüsselübergabe bis zum Einzug.


Freitag, 15.Dezember 2017

So schaut es momentan aus

Der Anhängerverleih Punzmann ist noch bis zum 31.Dezember 2017 aktiv, hat aber schon mit der Räumung der Halle begonnen.

Dementsprechend groß ist das Durcheinander…

 


Donnerstag, 28.Dezember 2017

Der Schlüssel

Den Schlüssel haben wir schon, dann kann es am 2.Januar ja losgehen…

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Dienstag, 2.Januar 2018

1.Arbeitstag

Erste Amtshandlung

Das war quasi die erste Amtshandlung, das Aufstellen der Firmentafel an der Einfahrt zum Grundstück.

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Mittwoch, 3.Januar 2018

2.Arbeitstag

Ganz schön runtergekommen

Puhh… da wartet noch viel Arbeit, denn in sechs Wochen soll diese Räuberhöhle ein Verleihladen sein.

 

Das Büro schaut auch nicht unbedingt perfekt aus:


Donnerstag, 4.Januar 2018

3.Arbeitstag

Büromontage

Im Büro ist Halbzeit, alles frisch gestrichen und geputzt. Die Schreibtische kommen jedoch erst in zwei Wochen.
Möbel selbst zusammenschrauben wird sicher nicht mein Traumberuf werden, alleine schon die gefühlten tausend Schrauben sortieren…

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Putzen + schrubben

Für total versiffte Fliesenfugen ist der Dampfreiniger ein Traum. Man kann das Teil natürlich bei Verleihnix mieten!  😉


Freitag, 5.Januar 2018

4.Arbeitstag

Immer noch putzen

Nur ein kleines Detail, aber stellvertretend für den allgemeinen optischen Zustand der Immobilie, da heißt es putzen, putzen, putzen…


Samstag, 6.Januar 2018

5.Arbeitstag

Und schon wieder putzen, schrubben wischen, saugen…

Selbst der Feiertag wurde zum Putzen missbraucht, aber hilft ja nix, über 260m Deckenrohre wollten vom Staub und Dreck der letzten Jahrzehnte befreit werden.

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Und am Abend wurde es Zeit für die ersten Pinselstriche, denn man braucht echt mal eine Abwechslung:


Sonntag, 7.Januar 2018

Arbeitspause – daher ein Pausenfilm


Montag, 8.Januar 2018

6.Arbeitstag

Und jetzt wird´s grau!

Heute haben wir angefangen die Halle mit dem Airless zu spritzen. Eigentlich schon irre, die ganze Hütte nun total in grau…

…aber das hatte ich mir so eingebildet, nun ziehe ich die Nummer auch durch, basta.


Dienstag, 9.Januar 2018

7.Arbeitstag

Bodenausbesserung

Heute mussten wir in unserer Halle den uralten, völlig unebenen, rauen Betonboden anschleifen und einige Schadstellen mit Epoxidharz-Spachtelmasse ausbessern.

Zur Staubabsaugung an der Diamantfräse Roll RO-300 haben wir einen 2-motorigen Bausauger und einen Vorabscheider benutzt.


Mittwoch, 10.Januar 2018

8.Arbeitstag

Bodenkanäle erstellt

Heute mussten wir mehrere Bodenkanäle für Leerrohre mit Ø 45mm erstellen. Dazu nahmen wir eine Eibenstock-Diamantflex mit Absaugmöglichkeit.
Das ganze geschah völlig staubfrei, ach hier dank eines 2-motorigen Bausaugers von der Firma ROLL samt zwischengeschaltenem Vorabscheider.

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Lampenmontage

Sämtliche vorhandenen Leuchstofflampen wurden durch LED-Röhren ersetzt und zusätzlich haben wir 23 LED-Strahler (30W + 50W / 4.000 K = neutralweiß) verbaut.

Auf dem Video brennen aber außer einem Strahler nur die LED-Röhren, denn montieren können wir, aber anschließen soll das alles der Elektriker. Sicher ist sicher.


Donnerstag, 11.Januar 2018

9.Arbeitstag

Noch genau 4 Wochen bis zur Fertigstellung

In 4 Wochen, also am 11. Februar, sollte abends alles fertig sein, daher haben wir einen entsprechenden Trailer gebastelt und auch gleich auf unsere Facebook-Seite hochgeladen:

Wasser marsch!

Heute haben wir über 14m Alu-Verbundrohr verlegt um einen Kaffeeautomaten im Kundenbereich anbieten zu können. Mit einem Rohrabschneider und einer Rohrpresse lassen sich Fittinge und Rohr in wenigen Augenblicken dauerhaft und sicher verbinden.

Schleifen, schleifen, schleifen

Auch der Hallenboden im Kundenbereich wurde weiter bearbeitet, die vorgestern aufgebrachte Nivelliermasse musste plangeschliffen werden. Unglaublich, was die Bodenfräse ROLL RO-300 samt ROLL-Bausauger und Vorabscheider so alles wegschafft. Nach ca. 40 qm war der Vorabscheider fast voll

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Boden grundieren

Am Ende des Tages wurde die Fläche mit Samafloor BS 77 Grundierung (transparente Grundierung zur Füllung von saugenden Untergründen und als Haftbrücke auf Epoxidharzbasis) gerollt und abschließend mit Quarzsand bestreut.

Somit steht dem Aufbringen einer Dickbeschichtung am Freitag nichts mehr im Wege.


 

Freitag, 12.Januar 2018

10.Arbeitstag

Räumen – schrubben – beschichten

Der heutige Tag hatte es in sich, auch wenn es auf dem Video nicht so ausschaut. Als erstes musste ein Schwerlastregal aus der Halle geschafft werden. Da wir nur zu zweit waren, hat das doch etwas gedauert.

Danach wurden wieder ein paar Lampen mit Strom versorgt, der Flur wurde gestrichen und 4 Türen lackiert und in einem Teil der Halle wurde der Boden geschrubbt.

Und zum Schluss wurde der Kundenbereich mit einer 2 K-Epoxidharzbeschichtung versiegelt:

Bilder des Tages


Samtag, 13.Januar 2018

11.Arbeitstag

Der 13. – Wahrlich kein Glückstag

Der 13. war nicht der Brüller. Hier eine kleine Aufzählung aller Missgeschicke des Tages:

  • Ich brauche eine Kreissäge und eine Stichsäge, also fahre ich schnell in unseren Laden in der Albert-Roßhaupter-Straße. Nix da, übers Wochenende alle Sägen vermietet. Freut mich einerseits, aber trotzdem blöd gelaufen.
  • Fahre zum Baumarkt weil ich 2-K-Dübel brauche, ärgere mich über meinen gefühlten 2-Kilo-Hausmeister-Schlüsselbund, den ich nicht rumschleppen will und mache den Autoschlüssel ab. Auto beim Aussteigen mit der Taste im Türgriff abgesperrt, Tür zugeworfen. Alles gut. Nicht ganz…

    Der in geistiger Umnachtung abgenommene Schlüssel war vom Privatauto, hier aber stand der Geschäftswagen.
    Habe mir im Baumarkt u.a. einen fetten Schraubenzieher zum Aufhebeln, 2 realtiv flexible 4er Gewindestangen, einen Schraubhaken sowie ein Gewebeklebeband besorgt um auf der Beifahrerseite die Tür aufspreizen zu können und mit der flexiblen Stange dann den Türgriff auf der Fahrerseite ziehen zu können.

So hatte es früher schon öfters funktioniert, diesmal aber nicht, der Türfalz beim KIA ist so breit, dass man nicht um die Kurve kommt. Also habe ich versucht, das Fenster nach unten zu drücken um so einen kleinen Spalt geöffnet zu bekommen. Ein paar Millimeter ging es auch, dann aber kam meine angeborenene Grobmotorik zum Tragen und… KNACK-KNIRSCH…  Scheibe geplatzt. Fahre jetzt ein 1/6-tel Seiten-Cabrio.

  • Minischrauben bei der Montage der Innenjalousie im Büro treiben mich in den Wahnsinn, weil ich in dem Chaos den magnetischen Bithalter verschlampt habe und nun in der einen Hand einen Akkuschrauber halte, in der anderen Hand eine Minischraube die ins harte Holz muss, in der dritten Hand die anzuschraubende Halterung und in der vierten Hand die verdammte Jalousie die mit vor dem Gesicht baumelt. Ich bin doch kein vierarmiger Hindu-Gott! Ja, kreizkruzifix…
  • Schreibtischplatten müssen verbunden werden, finde aber die verdammten Verbindungsplatten nicht. Nach der zehnten durchsuchten Kiste kam der Pragmatiker in mir zum Vorschein: Ab zum Baumarkt, dort war ich ja heute schon und aus dem Auto aussperren war unmöglich. Konnte also nix passieren. Doch…Ich hatte erst  kürzlich eine Studie gelesen, man sollte die Kassenschlange nicht wechseln, also vertraute ich den Akademikern. Falsch. In der Studie wurde bestimmt nicht berücksichtigt, dass irgendein Hirte im Baumarkt eine, Achtung aufgemerkt, rote Plastikrose kauft… eine  P L A S T I K R O S E !
    Die war wohl vermutlich noch von der letzten Frühjahrsdeko irgendwo rumgelegen und dieses geschmackslose Drecksteil sollte augenscheinlich einer Angebeteten das Wochenende erfreuen. Ist doch klar, dass da kein Preisschild dran ist und sich die weißrussische Kassiererin vergebens einen Wolf abtelefoniert. Den Preis weiß natürlich keiner, das ist schließlich Müll und kein Verkaufsartikel!

Hinter mir wechselten alle die Spur, aber vermutlich hatten diese Ignoranten diese Studie nicht gelesen. Ich blieb tapfer. Orthopädische Einlagen gegen Standplatten an den Füßen wären an der Kassentheke der Verkaufsschlager gewesen, aber es waren nur Miniaturmeterstäbe, Mülltüten und Eiskratzer in den Schütten. Falsche Marketingstrategie.

Sechzehn Minuten an der Baumarktkasse. Wegen einer Plastikrose. Und Studien sind auch nicht mehr das was sie mal waren.

  • Die Kopfversiegelung musste noch auf die gestern erstellte gelbe Bodenbeschichtung aufgebracht werden, auch hier in 2-K-Ausführung. Komponente A + B mischen, 15 kg-Blecheimer aufnehmen… Bügel reißt aus der Halterung…  Wäre dies ein Film, würde man ab hier bei jedem gesprochenen Wort nur noch einen Pfeifton hören.
  • Vor lauter Stress und Ärger hatte ich dann auch noch vergessen ein paar Bilder oder Videos zu machen. Die Chefin wenigstens hatte zumindest ein Foro gemacht, das aber ein ernüchterndes Ergebnis zeigt: Das mit den 2-K-Dübeln befestigte Ordner-Drehregal-Wandsystem hängt schief!
    Von vorne gesehen ist es im Wasser, aber es hängt nach hinten weil die Wand so schief ist. Das ist zwar einfach zu beheben, hatte aber heute keinen Bock mehr.

Irgendwie verständlich, oder?

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Sonntag, 14.Januar 2018

Sonntagsruhe


Montag, 15.Januar 2018

12.Arbeitstag

Hallenboden schrubben

Heute habe ich es etwas ruhiger angehen lassen und zuerst mal den Saustall von letzter Woche weggeräumt. Überall leere Eimer von der 2-K-Bodenbeschichtung, die Maschinen standen kreuz und quer und irgendwie war alles etwas durcheinander.

Also alle Paletten von links nach rechts, Boden schrubben und mit Spezialmittel imprägniert. Dazwischen noch diverse Meter Lehrrohr verlegt und die Anschlüsse für die Druckluftstation vorbereitet.

Ach ja, natürlich noch das Ordner-Drehregal-Wandsystem im Büro waagerecht ausgerichtet, das es am Samstag noch eher nach einer Ufo-Abschußrampe ausgesehen hat.


Dienstag, 16.Januar 2018

13.Arbeitstag

Es werde Licht!

Und es ward Licht. Alle 38 Leuchten verkabelt und angeschlossen.


Und abschließend noch den Rest an Hallenboden geschrubbt und versiegelt.

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Mittwoch, 17.Januar 2018

14.Arbeitstag

Kleinkram erledigt

Druckluftleitungen und restliche Stromkabel eingezogen und anschließend die Leitungsrohre gestrichen. Diese Arbeit kommt in der nach oben offenen Idiotenjobskala gleich nach dem Lackieren eines Vogelkäfigs:


Ein Suchbild:


Und am Eingang endlich etwas Farbe:


Donnerstag, 18.Januar 2018

15.Arbeitstag

Verleihnix wird Möbelix

Zuerst wurde der Rohbau des Arbeitstisches gezimmert um endlich mit der Möbelmontage beginnen zu können. Drei Paletten mit fertig zugesägten Platten warten auf die Montage.

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Freitag, 19.Januar 2018

16.Arbeitstag

Power-Day

Rigipswand eingezogen:

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30 qm OSB-Platten als Untergrund für das Mosaikparkett verlegt:

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Kassentheke weitergebaut:

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Ein Rundblick am Ende des Tages:


 

Samstag, 20.Januar 2018

17.Arbeitstag

Parkett

Auf unserer Übungsfläche fürs Parkettschleifen liegt nun endlich das Mosaikparkett. Ich bin jetzt schon gespannt wie lange es dauern wird, bis unsere Kunden die ersten Stellen durchgeschliffen haben.

Und die Trockenbauwand ist jetzt auch streichfertig.

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Sonntag, 21.Januar 2018

Sonntagspause


 

Montag, 22.Januar 2018

18.Arbeitstag

Regale – Regale – Regale

Am frühen Nachmittag kam endlich der LKW mit den Tegometall-Regalen. Schlappe 2,7 t auf 6 Paletten verteilt warten nun auf die Montage.
Natürlich musste nun kurz vor Feierabend zumindest noch ein Regalsegment, das historische „Erste“ sozusagen, aufgebaut werden, wenn auch noch ohne Fachböden:

Diese Paletten sind schwer wie Blei:


Nebenbei wurden noch einige Möbel zusammengebaut und die Verkleidung des Sicherungskastens mittels Seilzugrollo wurde auch vollendet:

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Dienstag, 23.Januar 2018

19.Arbeitstag

Weiterhin Regale bauen…

…und ein bisschen mehr.

Immer mit dem kniffligsten Arbeiten anfangen, dann kann es nur noch leichter werden. Der Regalaufbau hat sich etwas gezogen, denn die ersten drei Reihen waren allesamt Sonderkonstruktionen, also mussten viele Teile passend gemacht werden.

 

Auch die Firma ROLL GmbH (Maschinen und Werkzeuge für Boden-und Parkettleger) hat schon die erste Ware angeliefert.
Nun kann bei uns auch sämtliches Bodenlegerzubehör gekauft werden, von der Kleberspachtel über Rakeln, Übergangs- und Abschlußschienen aller Art bis zur Stanze für Designbeläge.

 

Und ganz zum Schluß noch „schnell“ die Trockenbauwand gemalert:

 

So schaut es momentan aus am Ende des heutigen Tages:


 

Mittwoch, 24.Januar 2018

20.Arbeitstag

Strom, Parkettlack & Regal

…das Dreigestirn des Tages.

Die Kassentheke steht jetzt unter Strom, alle Kabel verlegt und am Netz, ebenso die Testdosen für die Maschinenausgabe, die ja einen eigenen Stromkreis benötigen um die Computeranlage nicht zu gefährden.

 

Endlich konnten auch wieder zwei Paletten entsorgt werden, denn die ewig im Weg rumstehenden Parkettversiegelungen samt Pflegemittel konnten in das angestammte Regal „einziehen“:


 

Donnerstag, 25.Januar 2018

21.Arbeitstag

Der 4. Regaltag

Es ist schon verrückt, da soll man Regale bauen, braucht aber natürlich auch die Teile aus dem derzeitigen Laden, das hat Konfliktpotential. Meine Jungs im Laden drehen langsam durch, weil ich immer mehr Regalteile anfordere und sie dann die Maschinen einfach auf den Boden stellen müssen, somit wir es in der kleinen Hütte noch enger und chaotischer. Hilft aber nix, da müssen sie durch.
Als kleine Retourkutsche haben sie mir dafür einige Maschinen auf die Baustelle geliefert, die im alten Laden jetzt zu viel Platz beanspruchen.

Nebenbei noch über 60 Kartons mit Buchungsunterlagen der letzten 10 Jahre ins neue Lager verfrachtet und ausserdem haben wir heute neue Schließzylinder samt Drückergarnituren bekommen.

Insgesamt ein wirklich ruhiger Tag. Das soll sich morgen ändern, denn am Freitag ist Tag der 1.000 Kleinarnbeiten, also lauter Sachen erledigen, die zwar sein müssen, man aber am Ende des Tages nicht viel davon sehen wird.


 

Freitag, 26.Januar 2018

22.Arbeitstag

Nicht Fisch, nicht Fleisch

In Bayern würde man sagen: „Irgendwie ein Scheißtag!“ Etwas hier angefangen und nicht fertig gemacht, etwas dort begonnen und nicht vollendet, der Dampfstrahler zum Reinigen der Regalteile hat die Grätsche gemacht, die Bohrlöcher in der Decke sind immer irgendwie verrutscht und das Mitarbeiter-WC hängt auch nicht richtig an der Wand.

Ein gebrauchter Tag, daher gibt es heute erstmals keine Bilder, denn wo nix ist, sieht man nix. Sorry.


 

Samstag, 27.Januar 2018

23.Arbeitstag

Stressfreier Samstag

Heute war es echt lässig, ich war ganz alleine auf der Baustelle, das Radio anständig aufgedreht (Radio 2Day – 89,0) und AC/DC, die Stones, Led Zeppelin u.v.m rockten die Halle.

Nebenbei habe ich wieder eine Regalzeile zusammengebaut, die Fenster beschriftet, Musterplatten montiert, das Mitarbeiter-WC nochmal neu installiert.

Auch die ersten Maschinen habe ich gleich mal an den vorgesehenen Platz in den allerdings erst halbfertigen Regalen verfrachtet, der Dampfstrahler funzt auch wieder und der Stapler bekam sein Futter in Form von destilliertem Wasser, das vor jeder Ladung aufgefüllt werden muss. Der „Gabel-Tesla“ ist halt auch nicht mehr der Jüngste.

Ich muss sagen, es hat heute mal wieder richtig Spaß gemacht.

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Und die Krönung: Die Kaffeemaschine ist eingetroffen. Jetzt fehlt nur noch der Kaffeemaschinen-Techniker, der den Apparat anschließen und uns einweisen muss.

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Hier noch ein Video meiner morgendlichen „Schleichfahrt“ zur Baustelle:


Sonntag, 28.Januar 2018

Time-Out

 

Wenn sonst schon nichts zu tun ist, dann habe ich eben unser Facebook-Titelfoto geändert:

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Montag, 29.Januar 2018

24.Arbeitstag

Gemütlicher Wochenstart

In aller Ruhe wieder ein Regal aufgebaut, das Mitarbeiter-WC zerstört und den Fleisenboden mit Säure geflutet.

Wie kam es dazu?

Der Druckspüler, ein übel verkalktes Teil, hatte meine Reparaturversuche boykottiert und wehrte sich mit einem veritablen Wasserstrahl, soll heissen, das Ding ist an der Einstellschraube abgerissen. Der Trevi-Brunnen in Rom wäre vor Neid erblasst, so schön hoch war die Fontäne. Habe gleich einen neuen Druckspüler bestellt.

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Tja, der Boden im Mitarbeiter-WC ist tatsächlich nicht dreckig im eigentlichen Sinn, er schaut nur so aus. Seit vier Wochen drücke ich mich um die Grundreinigung -und als ich heute angreifen will, stelle ich fest, dass der vermeintliche Schmutz angetrockneter, alter, harter Beton war:

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Woher? Früher wurden in der Halle Betonfertigteile gegossen und die Mitarbeiter hatten schlichtweg täglich mit ihren Schuhen den Beton u.a. in den Sanitärräumen verteilt.

Was nun? Ich habe es mal mit Säure probiert, also den kompletten Fliesenboden mit Säure „geflutet“ und eine Folie drauf, das lasse ich mal bis morgen wirken. Bin gespannt…


 

Dienstag, 30.Januar 2018

25.Arbeitstag

Mitte oder unten…

…macht einen Unterschied von vier Stunden.

Der Elektriker, zufällig mein Bruder, sollte einen Lichtschalter für unsere Kellerräume in die neue Trockenbauwand verlegen, welche die Werkstatt des Eigentümers von unseren Geschäftsräumen abtrennt.

Da die gesamte Verkabelung eh schon chaotisch ist und jeder vergangene Umbau wohl neue Improviationen hervorbrachte, nahm das Unheil mit dem Wort „Mitte“ seinen Lauf.

Ich wusste, dass von den drei Schaltern einer Dosenkombination der untere für unser Lager ist – der Hausherr wusste das nicht und als ihn mein Bruder in dessen Werkstatt fragte, welcher denn der zu verlegende Schalter sei, antwortete dieser „…der in der Mitte!“

Der mittlere Schalter erwies sich jedoch als Schaltknoten für ein Atomkraftwerk, zumindest der Anzahl der dort zusammenlaufenden und kreuz und quer  verbundenen Kabel. Beim Aufdröseln machte es „brrrzl-zisch“ – und es war dunkel.

Wer glaubt, es müsse halt nur eine Sicherung geflogen sein, der irrt. Alle Sicherunegn drin, alle zwölf Stück einzeln usgeschraubt und gemessen, alles gut – Licht trotzdem weg. An keinem der gefühlten vierhundertsiebenunddreissig Kabeln in dieser mittleren Schalterdose war Spannung. Nach drei Stunden akribischer Suche: „…der schwarze geht in die Klemme zu den acht blauen mit den gelb-grünen über die sechs grauen Kabel zu den zwölf roten, weil die hellblauen Kabel mit den gelb-grünen verbunden und in die achtundsechzigste Klemme mit den schwarzen geht…“

Ergo, alles auf Null, neue Zuleitung verlegt, vier Stunden sind um: Licht geht.

Ach ja… hätte mein Bruder mich gefragt, ich hätte „unten“ gesagt und in zwei Minuten wäre es erledigt gewesen: In dieser Schalterdose waren schlichtweg nur zwei Kabel.

 

Und nebenbei noch das Firmenschild über dem Eingang montiert, den Werkstattbereich elektrifiziert mit vielen Schaltern für Absauganlage, Infrarotheizung und, und und…

Unser Firmentransporter schaut aus wie ein Google-Kamerawagen, dabei habe ich nur den Laser auf dem Dach positioniert, damit das Schild auch wirklich gerade hängt. Jetzt hängt es gerade, nur die Betonbrüstung ist nicht ganz im Wasser. Ergo hängt das Schild absolut waagerecht, schaut aber trotzdem schief aus. Ist mir aber jetzt wurscht, wir vermieten Maschinen und keine Horizontalen, oder?

Und zum Schluß noch ein „schneller“ Rundgang durch die heiligen Hallen:

 

Übrigens, der neue Druckspüler war heute schon in der Post, fünf Minuten später montiert und das Wasser spült wie die Niagarafälle. Warum nicht gleich so ?!?


 

Mittwoch, 31.Januar 2018

26.Arbeitstag

Regale endlich zu 97% fertig

Es fehlen nur noch einige Böden, die muss ich noch beim örtlichen Tegometall-Dealer nachordern. Leer schauen die Regalzeilen echt komisch aus, die verwirrende Einteilung der Fachböden ist allerdings den verschiedenen Bauformen der Maschinen geschuldet, es macht also alles Sinn, man sieht es nur noch nicht…


Donnerstag, 1.Februar 2018

27.Arbeitstag

Thekenumbau

Die Kassentheke war wegen fehlender Teile ja noch nicht ganz fertig und erlebt jetzt schon den ersten Totalumbau.

Warum?

Der neue Server wurde heute geliefert und zur Probe in Betrieb genommen. Der Ömmel (LxBxH 73 x 22 x 44cm) ist schlichtweg riesig und durch die größere Anzahl von Lüftern macht das Teil Geräusche die bestimmt keiner im Büro haben will.

Der einzige Platz ist an der Theke, dort wollte ich ihn eigentlich nicht wegen der staubigen Luft, jetzt muß ich mit einer Filteranlage experimentieren.

Fotos mache ich, wenn der Kasten fertig ist, denn jetzt steht da nur noch ein ramponiertes Holzgerippe, und das schaut nicht fotogen aus.

Was wurde sonst noch erledigt?

Der Boden im Mitarbeiter-WC wurde vom restlichen Beton befreit, die Wandfliesen erstrahlen wieder im Charm der 70er und der neue Klodeckel im „Häusl-Look“ ist nun auch montiert. Jetzt fehlen dort nur noch die neuen Lampen, dann kann im Aufgabenplan ein Haken dahinter gemacht werden.


 

Freitag, 2.Februar 2018

28.Arbeitstag

Bewegung

Heute war Bewegung drin. Endlich wieder mal ein paar Jobs erledigt von denen man am Ende des Tages auch was sieht.

Die Küchenzeile wurde bis auf die Arbeitsplatte montiert, das Spülmöbel ist fertig und muss „nur“ noch ans Zu- und Abwasser angeschlossen werden, die Regale hinter der Kassentheke sind fertig und die Theke selbst nimmt Formen an nachdem heute am Nachmittag die fehlenden Teile eingetrudelt sind.


Die geballte (In-) Kompetenz  😉 bei der Montage von Oberschränken. Mit kleinen Problemen bei der Aufhängung, die dann aber souverän pragmatisch gemeistert wurden, Spax sei Dank:

 

Der gute Marc kann die nächsten Wochen sicher keine Möbel in Einzelteilen mehr sehen:

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rt in der Elektroabteilung hatte ich ein saublödes Licht entdeckt. Mich nerven sol

 

Samstag, 3.Februar 2018

29.Arbeitstag

Rollo und so

Der Samstag begann im Baumarkt und doche Dinger eigentlich, wollte aber auch mal über meinen Schatten springen…    😉

 

Die Fenster- und Türenfronten haben nun auch ihren Schlafanzug bekommen, nach Dienstschluss werden also zukünftig die Schotten dicht gemacht:

 

Sogar Lucy hängt mittlerweile in den Seilen. Jetzt wird´s Zeit, dass die Umbauarbeiten bald ein Ende finden:

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Umzugshelfer gesucht!


 

Sonntag, 4.Februar 2018

30.Arbeitstag

Sonntagspause fällt aus

Die Zeit wird knapp und das Wetter war saumäßig, da geht man lieber zum Arbeiten.
Man muss ja nicht unbedingt bohren oder hämmern, es gibt auch „leise“ Tätigkeiten wie z.B. Lampen anschließen, Theken verkabeln, Kaffeetisch fertigstellen…

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Montag, 5.Februar 2018

31.Arbeitstag

Das Finale ist eingeläutet

So allmählich wird jedes Gewerk mehr oder weniger fertig. Heute wurden die letzten Regalteile geliefert und gleich montiert, der Serverkäfig steht auch schon, es fehlen halt nur noch die Luftfiltermatten, der Werktisch ist mit Linoleum bezogen und die Orgatheke hinter der Kasse ist einsatzbereit.

Am Eingang haben wir eine kleine Rampe gebaut, damit unsere Baumarktwägen keine Stufen nehmen müssen. Wir hatten nämlich aus einer Baumarktinsolvenz 15 dieser praktischen Wägelchen ersteigert, aber mit Stufe am Eingang wäre das nicht praktikabel.

Zum Verdichten waren leider keine Rüttelplatte und auch kein Stampfer vorhanden, so musste eben ein VW Amarok herhalten:

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Dienstag, 6.Februar 2018

32.Arbeitstag

Dies und das bis nach 24:00 Uhr

An allen Ecken und Enden warten Dinge auf Erledigung. Dass sich der Arbeitstag zudem mit vielen Besuchern etwas in die Länge zieht, das ist eben normal wenn die Neugierigen zahlreicher werden.

Auch die Kaffeemaschine, die seit 10:30 Uhr im Betrieb ist, braucht Zuwendung und die verschiedenen Sorten müssen natürlich ausgiebig degustiert werden.

Kein Wunder, dass man dann erst nach Mitternacht aus der Halle kommt und das Abendessen von Herrn Lieferando serviert wird.

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Mittwoch, 7.Februar 2018

33.Arbeitstag

Die letzten großen Dinge erledigt

Die massiven Türen- und Fenstersicherungen sind angebracht und funktionsfähig, die Alarmanlage geprüft und für absolut tauglich befunden. Die Sirene hört man gefühlt vom Marienplatz bis runter nach Pullach, die Handys von vier Personen werden gleichzeitig aktiviert und die Kameras bringen automatisch ein Livebild auf das Smartphone.

Auch der Monsterdrucker ist schon an seinem Platz und genießt die Ruhe vor dem Lasersturm.

Morgen wird aufgeräumt, der ganze Müll muss raus und das zahlreiche Montagematerial muss ins Kellerlager verbracht werden.

Es fehlen nur noch einige Ablagen für die Kaffeetheke sowie Regalversteifungen für schwere Geräte wie z.B. die massiven 29-kg-Abbruchhämmer, welche an die Wand gehängt werden sollen.

Große Teile der Bodenfläche wurden nochmal mit Spezialversiegelung behandelt und sollten bis zum Donnerstagmorgen abgetrocknet sein.

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Donnerstag, 8.Februar 2018

34.Arbeitstag

Es füllt sich

Die Jungs schicken mir eine Palette mit Maschinen und Zubehörteilen nach der anderen.
Das war heute nur ein kleiner Vorgeschmack, denn morgen wird über den Tag verteilt nach und nach alles Inventar in die Brudermühlstr. 54 verfrachtet.

Hier muss ich jetzt echt nur noch schnell eine Aussenbeleuchtung für unser Firmenschild an der Fassade montieren, dann war es das mit Umbau.
Der große Rest ist dann einräumen, organisieren, berschriften, stellen, hängen, wohin, warum und überhaupt…

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Und der Münchner Rapper Styleist DMP hat sich mal an einem Entwurf für einen Werbespot versucht. Ich finde den echt toll, vielleicht gerfällt er euch ja auch:


Freitag, 9.Februar 2018

35.Arbeitstag

Umgezogen

Umzug erledigt, aber halt noch nicht fertig. Das ganze Gerödel steht kreuz und quer im Laden rum und muss noch eingeräumt werden.

Samstag und Sonntag werden dazu nicht reichen, zumindest aber wird es so fertig, dass am Montag ein halbwegs geregelter Betrieb möglich sein wird. Aber das kennt ja jeder von seinem eigenen Umzug. Drin ist man gleich, aber bis es fertig ist, das zieht sich…

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„Sentimentaler“ Abschied von der Albert-Roßhaupter-Str. 135.

Hier waren wir 15 Jahre, 4 Monate und 12 Tage.

Zum Schluss hin war es echt ätzend gewesen, denn der Vorsitzende des Bezirksausschusses wollte uns loswerden, einige Bewohner im Haus wollten uns loswerden, die Politesse hatte uns den Krieg erklärt und die Straßenplaner im Zuge der Neugestaltung des Luise-Kiesselbach-Platzes taten alles um uns das Leben schwer zu machen. Nur der Gewerbesteuerbehörde war das egal, die haben fleißig kassiert und der Rest hat uns bei jeder Gelegenheit Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Sei´s drum, das Verleiherleben geht jetzt eben in Untersendling weiter!

Der feierliche, hochoffizielle und stilvolle Akt der letzten Schlüsseldrehung in der Albert-Roßhaupter-Straße als historisches Videodokument. Man beachte die Würde und die geschliffene Wortwahl des Protagonisten:

Ja mei, so isser halt.

 

Hier einige Impressionen aus der ehemaligen Wirkungsstätte:

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Samstag, 10.Februar 2018

36.Arbeitstag

Einräumen, einsortieren, aussortieren, umsortieren

Palette um Palette wurde geleert, die Mannschaft hat richtig Gas gegeben und um 21:00 Uhr war die Grobarbeit erledigt. Am Sonntag folgt noch der Feinschliff und die provisorische Installation der Computeranlage, denn der neue Server wird erst zum Ende kommender Woche angestöpselt.

 

Und das Firmenschild wurde heute auch noch beleuchtet, ist aber leider schlecht zu fotografieren:

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Sonntag, 11.Februar 2018

37. und letzter Arbeitstag

Déjàvu

Das selbe Video vom 3.Januar und nochmal vom 11.Februar:

 

Fertig.